Willkommen zurück im “Mecker”blog. Heute auf dem Programm, Saftladen Nummer 1 T-Mobile und meine 1. Kaffeehauskette der Wahl, Starbucks. Der Rahmen des Tages ist eigentlich relativ unwichtig, hab Uni verschlafen (absichtlich, 9 Uhr Vorlesungen sind für keinen Studenten sonderlich günstig) und bin dann gegen Mittag aufgestanden, um mich als erstes darum zu kümmern, dass ich nach 2 Monaten Warten endlich von O2 befreit bin und einen neuen Netzbetreiber ausprobieren kann. Dass ich fast 2 Stunden im / vor / in der Nähe vom T-Punkt verbringen würde, hätte keiner gedacht und dass ich am liebsten gleich wieder zu einem anderen Anbieter gewechselt hätte, auch nicht.

Vor über 2 Monaten habe ich meinen Vertrag mit T-Mobile abgeschlossen, damit ich meine Nummer mitnehmen kann. Vor 2 Wochen war ich erneut da, um mir ein Handy zum Vertrag auszusuchen. Zu dem Zeitpunkt schien alles seinen normalen Lauf zu nehmen. Nicht so, als ich heute den Laden betrat um mein “Willkommen bei T-Mobile”-Paket entgegenzunehmen. Denn zu meiner Überraschung gab es kein Willkommenspaket. Statt dessen stand ein unfähiger Mitarbeiter vor mir, der weder Handy noch Vertrag finden konnte und auch nicht wusste, wie das zu beheben war. Ausrede: Systemumstellung. Wie es halt immer so ist.

Apropos Systeme… da fällt mir noch ne lustige Story ein (Saftladen Nummer 3). Als ich neulich beim Media Markt in den Bilker Arcaden war, habe ich etwas interessantes erfahren. Wenn die Kassierer sich bei der Geldrückgabe vertun, dann wird das mit Kameras überprüft. Auch wenn betroffener Kunde (in dem Fall: ich) sonst kein Geld in der Tasche hat, so dass sich auch ohne Kameras beweisen lassen würde, dass der Kunde kein Betrüger ist. Jedenfalls ist dann in der elend langen Diskussion dort auch als Ausrede Systemabsturz gefallen. Bis heute habe ich nicht verstanden, was das mit den rechnerischen Fähigkeiten der Kassiererin zu tun hat und mit dem Umstand, dass man 20 Minuten warten muss, bis sich jemand bequemt, sich besagtes Videomaterial anzuschauen, was im Endeffekt den Geldaustausch nicht drauf hat. Aber das nur am Rande.

Aber zurück zu T-Mobile: viel Diskussion und viel Warten später wurde mir dann klar gemacht, dass ich warten müsste, bis der Chef aus seiner Besprechung raus kommt, was eine geschlagene halbe Stunde sein sollte. Was mich zu Starbucks bringt.

Hab mir also ne Kaffeepause auf der Kö gegönnt. Dazu solltet ihr wissen, dass sich der Starbucks auf der Königsallee (der Vorzeigestraße der Stadt wohl gemeint) über 2 Etagen erstreckt. Soweit, so gut. Aber so ein Dreckloch wie bei Starbucks im 2. Stock habe ich schon lange nicht mehr vorgefunden. Das sah aus, als hätten die mit Quatschen beschäftigten Baristas schon seit morgens nicht mehr aufgeräumt. Auf den Tischen stapelten sich die Tassen und Teller… Servietten überall… mit anderen Worten: eine Beleidigung für die, die sich diesen teuren Kaffee gerne mal gönnen. Nicht ein Tisch war aufgeräumt und man konnte von Glück sagen, wenn man seine Tassen noch gerade so auf dem Tisch abstellen konnte. Und weil ich eh schon geladen war, konnte ich es mir auf dem Weg raus nicht nehmen lassen, dem ersten aufräumenden Mitarbeiter, der mir über den Weg lief, freundlich mitzuteilen, dass man da oben mal dringend aufräumen müsste. Im 1. Stock war übrigens alles tiptop sauber. Müssen wohl die “vielen” Treppen Schuld sein.

Viele Minuten später wieder im T-Punkt angekommen hat es dann noch gedauert, bis sich der Chef sehen ließ. Das Ende der Geschichte war jedenfalls, dass er einem Menschen an irgendeiner Hotline erklärte, dass seine Mitarbeiter gerne mal lange liegen gebliebenes wegräumen. [Sehr unpassend für Portierungskunden, weil die ja grundsätzlich länger warten müssen] Meine Nummer wurde kurzerhand auf eine andere SIM-Karte umgeschrieben, ein billiger Computerausdruck musste als “Vertragsbestätigung” herhalten. Nur eines hat irgendwie doch noch geklappt: ich habe das richtige Handy zum richtigen Preis bekommen. Dass ich beim Warten mitbekommen habe, wie sich zwei Mitarbeiter kurzerhand entschieden, ein reserviertes Handy an einen anderen Kunden rauszugeben, war dann letztendlich die absolute Höhe. Aber das ist ja nicht wirklich mein Bier!

Aber muss das denn alles wirklich sein?
Also an alle Düsseldorfer: den T-Punkt an der Schadowstraße großräumig vermeiden, egal welches T-Problem ihr habt. Mit diesem Laden hatten wir nicht das erste Mal unsere Probleme.