In der letzten Woche war ich ja für Blogspiele in Köln unterwegs. Am Dienstag vor den Pressekonferenzen hatte ich noch ein wenig Zeit und habe etwas gemacht, was ich schon sehr lange nicht mehr gemacht habe. Ich habe mir den Kölner Dom angesehen.

Früh am morgen war es im inneren der Kirche noch schön leer und so konnte man das imposante Bauwerk ausgiebig genießen. Das der Dom wirklich von Menschenhand geschaffen wurde, ist bei den Dimensionen kaum vorstellbar und schier unglaublich. Und zu entdecken gibt es in dieser Kirche wirklich eine Menge. Alleine die tollen Fenster lohnen einen genaueren Blick und wenn man sich alle Fenster genauer anschauen will, vergeht einiges an Zeit.

Doch auch die verschiedenen Altäre sind einen Blick wert. Und, wo es so viel zu sehen gibt und kein Eintritt verlangt wird, versteht es sich für mich von selbst, eine kleine Spende in den Opferstock zu geben. Schließlich soll der Kölner Dom noch lange weiterexistieren. ;-)

Nach dem Innenraum habe ich mich noch auf ein kleines Dom-Abenteuer eingelassen. Für 2,50 Euro habe ich nämlich mein Ticket für die Turmbesteigung gelöst und mich der Aufgabe gestellt, viele, viele Stufen nach oben zu klettern. Nicht nur, dass die Stufen an sich schon anstrengend sind, auch geht es immer im Kreis. Zum Glück gibt es einen kleinen Zwischenstopp im Glockenturm, da kann man wenigsten auf etwa der Hälfte ein wenig Pause machen und Luft schnappen.

Kommt man schlussendlich oben an, hat sich die Mühe auf jeden Fall gelohnt. Der Ausblick ist wirklich toll und dass, obwohl ich als Düsseldorfer auf Köln schauen musste. Doch ganz ehrlich, das nächste Mal suche ich mir einen Aussichtspunkt mit Aufzug.